Fortbildung EKiS 25/26-006

Aufstehen erwünscht!

Keine Angst vor offenen Lernsettings im Religionsunterricht

Diese Fortbildung richtet sich insbesondere an Religionslehrkräfte, die offene Lernformen kennenlernen oder ihre bisherigen Erfahrungen vertiefen möchten. Im Mittelpunkt stehen realistische und praxisnahe Ideen, u.a. inspiriert vom sogenannten „Churermodell“. Es geht um Klassenraumgestaltung, Unterrichtsmethodik und Lehrkräfterolle. Sie will im Hinblick auf offene Lernformen bestehende Unsicherheiten abbauen und konkrete Einblicke in bewährte Umsetzungen im Religionsunterricht ermöglichen.

Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Impuls zu den grundlegenden Gedanken offener Lernsettings. Dabei werden Fragen der notwendigen Struktur, der veränderten Rolle der Lehrkraft als Lernbegleitung sowie Wege zur Förderung von Eigenverantwortung thematisiert. Zugleich wird aufgezeigt, wie sich Arbeitsprozesse und Lernerfolge auch in offenen Unterrichtsphasen transparent und nachvollziehbar gestalten lassen – gerade dort, wo religiöse Fragestellungen persönliche Deutung und individuelle Auseinandersetzung verlangen.

Im anschließenden Galeriegang werden Materialien, Organisationshilfen sowie konkrete Raum- und Sitzarrangements vorgestellt, die sich im schulischen Alltag bewährt haben. Anhand praxisnaher Beispiele wird deutlich, wie offene Lernphasen im Fach Religion klar strukturiert, verlässlich gerahmt und zugleich schülerorientiert gestaltet werden können.

Den Abschluss bildet eine offene Gesprächsrunde, die Raum für Austausch, Rückfragen und individuelle Anliegen bietet.

Die Fortbildung präsentiert eigene Ideen und Erfahrungen der Referentin und ist keine Veranstaltung der Churermodell GmbH.

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Leitung: Antje Peters, Alf Müller
Dozentin: Charlotte Fritz
Zeit: Dienstag, 12. Mai 2026, 14:30-17 Uhr

Veranstaltungsort: Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg, Am Ring 39a, 66583 Spiesen-Elversberg

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